Endlich Osterferien. Nicht dass man diesen Zustand als Nicht-Schüler oder -Lehrer groß beachten würde. Aber es fällt schon auf, dass plötzlich halbwüchsige Menschen in der U-Bahn sitzen, wenn ich zur Arbeit fahre. Die sind natürlich nicht schon sondern noch wach, wie sie sich lautstark immer wieder gegenseitig versichern. Lautstark muss schon sein, weil zwei von ihnen über die hochwertigen Lautsprecher ihrer Mobiltelefone ebenso hochwertige Musik vorzeigen. Dabei läuft ein nicht abgesprochener Wettstreit, wer im kürzesten Satz am häufigsten das Wort “Digga” unterbringt.

Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Warum auch? Was mich hingegen stört: Seit heute morgen finde ich Fred Timms Äußerung, die Leute morgens um acht in die U-Bahn sähen aus wie Kartoffelsalat, naja… Ich finde quasi eins meiner Lieblingslieder überhaupt nicht mehr so witzig wie vorher. Ich meine: Schön wenn einer recht hat. Doof, wenn man tatsächlich aussieht wie ein Gericht, das gern zu Bockwurst gereicht wird. Und wie immer dämlich, wenn man unter Vollen der Nüchterne ist. Digga.

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Osterferien in der U-Bahn, Digga. Ich schwör.

13.03.2008 | schmierfink: ah | Kategorie: musikalisches, telefonfotografie

3 Gläser Senf dazu
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  1. Sie können aber auch anders: Ich bin ebenfalls mal in eine solche Gruppen junger Menschen geraten. In dem Moment, wo ich angesprochen wurde, wandelte sich die Sprachform in ein “Nein, der Herr hatte vormals schon abgelehnt”.

    Ich vermute mal, die armen müssen sich unglaublich verstellen, um ständig dieses “Digga” unterzubringen ;-)

  2. ich glaub, digga, das is gar nicht so schlimm, digga, wenn du das täglich machst, weißt du, digga?

  3. Ich fahre (DANKE, ENDLICH, SO SCHÖN) nicht mehr Bahn. Mein Beileid und viel Glück für alle weiteren Ferien!

Dein Senf?