Wie viel Sterben geht in eine sensationelle Headline? Dabei ist Patrick Swayze gar nicht tot. Dafür mein Lieblingsargument, um den Unterschied zwischen Bürger- und professionellem Journalismus zu bekräftigen. Die Schnelligkeit, mit der sich die Falschmeldung über den angeblich Verblichenen via Twitter und Blogs in die renommierten Online-Medien ausbreitete ist leider ein Beispiel dafür, wie Journalisten auf der Jagd nach der schnellen Geschichte lieber auf ihre Grundprinzipien verzichten als auf den ersten Platz bei Google News.

Was soll ich sagen? Wenn die Profis so gut recherchieren wie die Amateure, sollten sie nicht heulen, dass die Amateure ihnen die Daseinsberechtigung rauben. Quak.

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Sensationsleiche: Swayzes Todes-Ente killt Totschlag-Argument

21.05.2009 | schmierfink: ah | Kategorie: netzhetze

Ein Senf dazu
Dein Senf dazu »

  1. @konsumuffel So funktioniert die Informationsgesellschafft: http://tinyurl.com/8n959q

Dein Senf?