5 Dinge, deren Einbau in Mobiltelefone man untersagen sollte

24.11.2009 | schmierfink: ah | Kategorie: kram
  1. Freisprecheinrichtungen, die funktionieren, wenn man zu Fuß in der Öffentlichkeit unterwegs ist und aussieht, als würde man jemanden bewachen, ganz ordentlich drauf sein oder an Schizophrenie leiden.
  2. Lautsprecher, aus denen in öffentlichen Verkehrsmitteln in einer sagenhaften Lautstärke weißes Rauschen mit gelegentlichen Kraftausdrücken und Beats dringt, und zwar aus fünf Geräten gleichzeitig, über deren Lärm sich deren fünf Besitzer unterhalten und gelegentlich beschimpfen.
  3. Klingeltöne, die “Papa” rufen, mit bayerischen oder sächsischer Zunge klingeln sowie DJ Ötzi, Krokodile, Helium-gepitchte und ähnliche Stimmen beinhalten und sowieso nicht mehr von dem Blechlärm zu unterscheiden sind, über den sich ihre fünf Besitzer unterhalten und gelegentlich beschimpfen.
  4. Mikrofone, die Gespräche über offene Wunden im Rektalbereich, Wurmtherapien bei Verwandten, abnorme sexuelle Erlebnisse der vergangenen Nacht sowie die Konsistenz des letzten Stuhlgangs aufnehmen und übertragen, sofern sich der Telefonierende an einem öffentlich zugänglichen Ort in Beisein Unbeteiligter aufhält.
  5. “Kameras”, die auf Konzerten in 10.000er-Hallen von schwitzenden Menschen hochgehalten werden, die nicht müde werden, zwei Stunden lang das interne Aufhell-Licht und den digitalen Zoom zu verausgaben, bis das perfekte Bild aus 90 Meter Entfernung entstanden ist, von dessen sechs Megapixeln vier Pixel von Depeche Mode oder so eingenommen werden.

(Foto: Nancy Heusel, das tolle Mädchen)

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