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	<title>konsumuffel.de &#187; journalismus</title>
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		<title>DJV und Burda konzertieren gegen Google: Schweigen wäre Platin</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte wohl zu jedem halbwegs aufmerksamen Zeitungsleser durchgedrungen sein, dass Verlage es nicht leicht haben, seit &#8220;das Internet&#8221; die Preise drückt. Und &#8220;die Krise&#8221;. Und überhaupt: &#8220;das Internet&#8221; und &#8220;die Krise&#8221;. Beides taugt nicht so richtig als Feindbild, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Es dürfte wohl zu jedem halbwegs aufmerksamen Zeitungsleser durchgedrungen sein, dass Verlage es nicht leicht haben, seit &#8220;das Internet&#8221; die Preise drückt. Und &#8220;die Krise&#8221;. Und überhaupt: &#8220;das Internet&#8221; und &#8220;die Krise&#8221;. Beides taugt nicht so richtig als Feindbild, das ist auch klar. Zumal beides so abstrakt ist, dass man es nicht auf den ersten Blick kapiert.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Das Feindbild bietet Google mit sich ausbreitender Angriffsfläche und die seltsamsten Menschen werfen Bömbchen mit seltsamster Begründung (Danke an Konrad Lischka, der in einer Spiegel-Glosse eigentlich alles auf den Punkt bringt. Schwamm drüber, ich will auch). So fordert Hubert Burda, auch in seiner Funktion als Präsident des Verbands der deutschen Zeitschriftenverleger, in der FAZ Sachen solcher Art:</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">&#8220;(&#8230;) das Recht, im Netz von den Suchmaschinen nach objektiven, nachvollziehbaren Kriterien gefunden zu werden. Das Recht, an den Erlösen der Suchmaschinen fair und zu überprüfbaren Konditionen zu partizipieren. Das Recht auf Neutralität der Plattformen. Und damit verbunden die Garantie, dass Inhalte unserer Transaktionsangebote von Suchmaschinen nicht für eigene Geschäftsmodelle genutzt werden. Denn genau dies ist zurzeit technisch immer noch möglich.&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Nun ja, wie man von Suchmaschinen gefunden wird, fragte sich schon Sueddeutsche.de-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs. Beziehungsweise: Warf Google vor, für Suchmaschinen optimierte Seiten in seinen Ergebnissen zu bevorzugen und damit den journalistischen Wettbewerb zu verzerren. Burdas Forderung nach der Einführung des Leistungsschutzrechts scheint der nächste logische Schritt: Suchmaschinenoptimierung ist aufwendig und teuer, SEO-Copywriting kann nicht jeder Redakteur (obwohl man einen gewissen Lerneifer und die entsprechenden Grundlagen erwarten sollte). Also was gegen Google tun. Der Vorwurf ist eigentlich ganz einfach: Die Verlage produzieren in ihren Online-Angeboten teuren Content, auf den Suchmaschinen verlinken. Allerdings platzieren selbige neben den Suchergebnissen zum Content passende Anzeigen. Unterm Strich, so die Rechnung, verdienen die Betreiber der Suchmaschinen Geld mit dem Content der Verlage. Das ist gemeint mit &#8220;dass Inhalte unserer Transaktionsangebote von Suchmaschinen nicht für eigene Geschäftsmodelle genutzt werden&#8221;.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Nun ist das eigene Geschäftsmodell eines Riesen wie Google allerdings ein Geschäftsmodell, auf das auch andere hätten kommen können, wenn sie nur über den Leser/Endkungen/Konsumenten und dessen Wünsche und Beweggründe nachgedacht hätten. Da Burda seinen Qualitätsjournalismus allerdings als vierte Kraft im Staate, als &#8220;Mediative&#8221; sieht, kann er nicht auf dieses Modell kommen. Stattdessen teilt man seinem Leser durch die Blume und kopftätschelnd mit, dass somit wohl klar ist, wer die Vorlagen zur Meinungsbildung liefert. Er. Der Mediative. Auf FAZ.net, flankiert übrigens von mehreren AdSense-Anzeigen.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Sicher ist wohl, dass Googles Anzeigen und eben gerade die Transparenz des Regulariums zur Aufnahme in den Index viel Schrott anlocken. Schrott von Leuten, die kapiert haben, wie sich damit Geld verdienen lässt, denen der gern angeführte Qualitätsjournalismus hingegen herzlich egal ist. Nun wird man wohl die Frage stellen dürfen, warum die mit der Qualität sich nicht ebenfalls in diese Richtung anstrengen. Gut, das ist unter Umständen anstrengend, aber nicht weniger anstrengend als weinerliche Abgesänge auf Vertriebsmodelle, die nur noch für und auf Papier existieren. Das Prädikat &#8220;schmerzhaft&#8221; verdient sich sogar der von mir mal wirklich geschätzte Deutsche Journalisten-Verband (DJV): Man fordert Verleger und Politik zu einer &#8220;konzertierten Aktion&#8221; gegen den Monopolisten Google auf. Das dürfte noch deutlich langweiliger und weniger konzertiert ausfallen als manche Begrüßung von Erst- für Zweitklässler, macht aber immerhin deutlich, dass zwischen Arsch und Wand nicht mehr viel Platz ist.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Lischka bringt es im Spiegel wie gesagt mehr als passend auf den Punkt: &#8220;Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz&#8221;, steht da in der Überschrift. Und das ist doch der Knackpunkt. Denn der konsequenteste Ausweg aus der Misere mit Google &amp; Co ist eine Zeile Code in einer kleinen Textdatei namens robots.txt und die Tür ist zu für Suchmaschinen, Magazine werden nicht mehr gecrawlt, in den Index aufgenommen oder neben Anzeigen platziert. Woher dann die Leser kommen, kann Google ziemlich egal sein, solange die Leser Google nutzen. Und da die Leser das Netz sind, haben Herr Burda, sein Verband und auch der DJV zwar eine einfache Lösung aber auch ein echtes Problem. Zum Glück ist es selbst gemacht.</div>
<p>Es dürfte wohl zu jedem halbwegs aufmerksamen Zeitungsleser durchgedrungen sein, dass Verlage es nicht leicht haben, seit &#8220;das Internet&#8221; die Preise drückt. Und &#8220;die Krise&#8221;. Und überhaupt: &#8220;das Internet&#8221; und &#8220;die Krise&#8221;. Beides taugt aber irgendwie nicht so richtig zum Feindbild. Zumal beides so abstrakt ist, dass man es nicht auf den ersten Blick kapiert.</p>
<p>Als Feindbild-Ersatz gibt es aber immer noch Google, und das mit wachsender Angriffsfläche. Auf die drauf werfen die seltsamsten Menschen kleine Bömbchen mit seltsamster Begründung (Danke an Konrad Lischka, <a title="Spiegel.de: Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html" target="_blank">der in einer Spiegel-Glosse schon mal alles auf den Punkt bringt</a>). So fordert Hubert Burda, auch in seiner Funktion als Präsident des Verbands der deutschen Zeitschriftenverleger,<a title="FAZ.net: Burda vs Google" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"> in der FAZ Sachen solcher Art</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) das Recht, im Netz von den Suchmaschinen nach objektiven, nachvollziehbaren Kriterien gefunden zu werden. Das Recht, an den Erlösen der Suchmaschinen fair und zu überprüfbaren Konditionen zu partizipieren. Das Recht auf Neutralität der Plattformen. Und damit verbunden die Garantie, dass Inhalte unserer Transaktionsangebote von Suchmaschinen nicht für eigene Geschäftsmodelle genutzt werden. Denn genau dies ist zurzeit technisch immer noch möglich.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, <a title="Google: Richtlinien für Webmaster" href="http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=35769" target="_blank">wie man von Suchmaschinen gefunden wird</a>, fragte sich <a title="konsumuffel: SEO für Süddeutsche oder: Warum Titel Titten brauchen" href="http://www.konsumuffel.de/2008/06/netzhetze/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/" target="_self">Sueddeutsche.de-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs</a> schon vor einiger Zeit. Beziehungsweise: Warf Google vor, für Suchmaschinen optimierte Seiten in seinen Ergebnissen zu bevorzugen und damit den journalistischen Wettbewerb zu verzerren. Nun gibt es wohl kaum etwas objektiveres als mathematische Formeln, die Relevanz von Inhalten errechnen (was wohl Jakobs&#8217; größtes Problem ist). Burdas Forderung nach der Einführung des Leistungsschutzrechts hingegen scheint der nächste logische Schritt: Suchmaschinenoptimierung ist aufwendig und teuer, SEO-Copywriting kann nicht jeder Redakteur (obwohl man einen gewissen Lerneifer und die entsprechenden Grundlagen erwarten sollte). Und wenn man es dann doch in die Suchergebnisse geschafft hat, klaut Google einem ja quasi Content. Überschriften immerhin. Also was gegen Google tun. Der Vorwurf ist eigentlich ganz einfach: Die Verlage produzieren in ihren Online-Angeboten teuren Content, auf den Suchmaschinen verlinken. Allerdings platzieren selbige neben den Suchergebnissen zum Content passende Anzeigen. Unterm Strich, so die Rechnung, verdienen die Betreiber der Suchmaschinen Geld mit dem Content der Verlage. Das ist gemeint mit &#8220;dass Inhalte unserer Transaktionsangebote von Suchmaschinen nicht für eigene Geschäftsmodelle genutzt werden&#8221;.</p>
<p>Nun ist das eigene Geschäftsmodell eines Riesen wie Google allerdings ein Geschäftsmodell, auf das auch andere hätten kommen können, wenn sie nur über den Leser/Endkungen/Konsumenten und dessen Wünsche und Beweggründe nachgedacht hätten. Da Burda seinen Qualitätsjournalismus allerdings als vierte Kraft im Staate, als &#8220;Mediative&#8221; sieht, kann er nicht auf dieses Modell kommen. Stattdessen teilt er seinem Leser durch die Blume und kopftätschelnd mit, dass somit wohl klar ist, wer die Vorlagen zur Meinungsbildung liefert und dass der Konsument ohne diese Vorlage gar nicht kann. Die Mediative. Auf FAZ.net, flankiert übrigens von mehreren AdSense-Anzeigen.</p>
<p>Sicher ist wohl, dass Googles Anzeigen und eben gerade die Transparenz des Regulariums zur Aufnahme in den Index viel Schrott anlocken. Schrott von Leuten, die kapiert haben, wie sich damit Geld verdienen lässt, denen der gern angeführte Qualitätsjournalismus hingegen herzlich egal ist. Nun wird man wohl die Frage stellen dürfen, warum die mit der Qualität sich nicht ebenfalls in diese Richtung anstrengen. Gut, das ist unter Umständen anstrengend, aber nicht weniger anstrengend als weinerliche Abgesänge auf Vertriebsmodelle, die nur noch für und auf Papier existieren. Das Prädikat &#8220;schmerzhaft&#8221; <a title="DJV.de: Google - DJV für konzertierte Aktion" href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5da369da453.0.html" target="_blank">verdient sich sogar der von mir mal wirklich geschätzte Deutsche Journalisten-Verband (DJV)</a>: Man fordert Verleger und Politik zu einer &#8220;konzertierten Aktion&#8221; gegen den Monopolisten Google auf. Das dürfte noch deutlich langweiliger und weniger konzertiert ausfallen als manche Begrüßung von Zweit- für Erstklässler, macht aber immerhin deutlich, dass zwischen Arsch und Wand nicht mal mehr Platz für die Zeitung von gestern ist.</p>
<p>Es ist traurig und schlimm, dass für Verlage die Luft dünn wird. Es ist beängstigend, dass Lokalredaktionen immer weniger Zeit und Geld für fundierten Journalismus aufbringen können. Aber das ist nicht erst seit heute so und hat beileibe nicht nur mit der Existenz von Google zu tun, sondern auch mit der Behäbigkeit der &#8220;alten&#8221; Verlage, Anzeigenabteilungen und &#8220;Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht&#8221;-Redakteuren, die ihre Zielgruppe aus den Augen verloren hat (Sie wendet sich zunehmend dem Sterben zu). Lischka bringt es im Spiegel wie gesagt mehr als passend auf den Punkt (und betreibt damit wirklich unbezahlbaren Qualitätsjournalismus): &#8220;Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz&#8221;, steht da in der Überschrift. Und das liegt der Hund begraben. Denn der konsequenteste Ausweg aus der Misere mit Google &amp; Co ist eine Zeile Code in einer kleinen Textdatei namens robots.txt und die Tür ist zu für Suchmaschinen, Magazine werden nicht mehr gecrawlt, in den Index aufgenommen oder neben Anzeigen platziert. Woher dann die Leser kommen, kann Google ziemlich egal sein, solange die Leser Google nutzen. Und da die Leser das Netz sind, haben Herr Burda, sein Verband und auch der DJV zwar eine einfache Lösung aber auch ein echtes Problem, wenn sie zum Einsatz kommt.</p>
<p>Man kann es einfach nicht häufig genug sagen: Niemand wird gezwungen, bei Google zu suchen, Daten zu hinterlegen oder gar gefunden zu werden. Aber alle tun es, und viele beklagen sich. Das Dümmste, was sich im Netz rumtreibt, sind eben immer noch die Menschen. Kann ja nicht gutgehen, so&#8217;n Internet.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin+http://www.konsumuffel.de/?p=609" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2009/07/23/djv-und-burda-konzertieren-gegen-google-schweigen-ware-jetzt-platin/&amp;title=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/07/23/djv-und-burda-konzertieren-gegen-google-schweigen-ware-jetzt-platin/&amp;title=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2009/07/23/djv-und-burda-konzertieren-gegen-google-schweigen-ware-jetzt-platin/&amp;t=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2009/07/23/djv-und-burda-konzertieren-gegen-google-schweigen-ware-jetzt-platin/&amp;t=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/07/23/djv-und-burda-konzertieren-gegen-google-schweigen-ware-jetzt-platin/&amp;title=DJV+und+Burda+konzertieren+gegen+Google%3A+Schweigen+w%C3%A4re+Platin" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Reporter decken auf: Paris Hilton vielleicht doch nicht dumm.</title>
		<link>http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 16:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fassungslosigkeit bei meinem Lieblings-Infotainment-Gelöt Exklusiv Weekend. Die haben da was aufgedeckt. Paris Hilton, so vermutet man, sei gar nicht so blöd wie sie immer tut. Knallhart recherchierte das Redaktionsteam die Fakten: Die leistet eigentlich nix Besonderes außer durch die Weltgeschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fassungslosigkeit bei meinem Lieblings-Infotainment-Gelöt Exklusiv Weekend. Die haben da was aufgedeckt. Paris Hilton, so vermutet man, sei gar nicht so blöd wie sie immer tut. Knallhart recherchierte das Redaktionsteam die Fakten:</p>
<ol>
<li>Die leistet eigentlich nix Besonderes außer durch die Weltgeschichte zu kutschen</li>
<li>Sie hat trotzdem ein Privatvermögen von geschätzten 14 Million Dollar</li>
<li>Es könnte sein, dass sie eine ziemlich clevere Marketingschiene fährt</li>
</ol>
<p>Um das zu erkennen, brauchte es einen amerikanischen Boulevard-Reporter, der dem völlig verblüfften Kamerateam am Rande irgendeines roten Teppichs steckt, dass die Hilton privat eine Oktave tiefer spricht und ganze Sätze bildet. &#8220;Paris Hilton wie wir sie kennen &#8211; alles nur ein Fake?&#8221; fragt die Stimme aus dem Off.</p>
<p>Dabei sollte das Konzept, mit haarsträubender Dummheit Geld zu verdienen gerade den Machern der meist schauerlich unexklusiven Exklusiv-Storys nicht ganz unbekannt sein. Bisher dachte ich aber tatsächlich, die würden das nur vortäuschen. Und das ist wiederum mir jetzt irgendwie unangenehm.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm.+http://www.konsumuffel.de/?p=226" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/&amp;title=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm." title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/&amp;title=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm." title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/&amp;t=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm." title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/&amp;t=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm.&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/24/reporter-decken-auf-paris-hilton-vielleicht-doch-nicht-dumm/&amp;title=Reporter+decken+auf%3A+Paris+Hilton+vielleicht+doch+nicht+dumm." title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sensationsleiche: Swayzes Todes-Ente killt Totschlag-Argument</title>
		<link>http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 22:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[twitterei-gedödel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Sterben geht in eine sensationelle Headline? Dabei ist Patrick Swayze gar nicht tot. Dafür mein Lieblingsargument, um den Unterschied zwischen Bürger- und professionellem Journalismus zu bekräftigen. Die Schnelligkeit, mit der sich die Falschmeldung über den angeblich Verblichenen via [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel Sterben geht in eine sensationelle Headline? Dabei ist Patrick Swayze gar nicht tot. Dafür <a title="Blogger sind doof, Journalisten sowieso und indirekte Rede für Pussys - konsumuffel.de" href="http://www.konsumuffel.de/2009/05/netzhetze/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/" target="_self">mein Lieblingsargument, um den Unterschied zwischen Bürger- und professionellem Journalismus zu bekräftigen</a>. Die Schnelligkeit, <a title="NP zu Patrick Swayzes Todes-Ente" href="http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Twitter-toetet-Patrick-Swayze" target="_blank">mit der sich die Falschmeldung über den angeblich Verblichenen via Twitter und Blogs in die renommierten Online-Medien ausbreitete</a> ist leider ein Beispiel dafür, wie Journalisten auf der Jagd nach der schnellen Geschichte lieber auf ihre Grundprinzipien verzichten als auf den ersten Platz bei Google News.</p>
<p>Was soll ich sagen? Wenn die Profis so gut recherchieren wie die Amateure, sollten sie nicht heulen, dass die Amateure ihnen die Daseinsberechtigung rauben. Quak.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument+http://www.konsumuffel.de/?p=218" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/&amp;title=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/&amp;title=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/&amp;t=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/&amp;t=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/21/sensationsleiche-swayzes-todes-ente-killt-totschlag-argument/&amp;title=Sensationsleiche%3A+Swayzes+Todes-Ente+killt+Totschlag-Argument" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blogger sind doof, Journalisten sowieso und indirekte Rede ist für Pussys</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 16:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blogger hassen Journalisten, Journalisten hassen Blogger. Ganz einfach: schwarz und weiß, in welcher Reihenfolge auch immer. Aber so einfach ist es eben nicht, da es mal wieder nicht stimmt. Ebenso wenig wie die Behauptung, Blogger könnten Journalisten ersetzen. Warum müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogger hassen Journalisten, Journalisten hassen Blogger. Ganz einfach: schwarz und weiß, in welcher Reihenfolge auch immer. Aber so einfach ist es eben nicht, da es mal wieder nicht stimmt. Ebenso wenig wie die Behauptung, Blogger könnten Journalisten ersetzen. Warum müssen sich die Grüppchen überhaupt anfeinden anstatt sich locker zu ergänzen, was sie ja durchaus könnten?</p>
<p>Neid und mangelnder Tellerrand-Klimmzug wären einfache Begründungen. Journalisten leben von dem, was sie schreiben. Blogger (meistens) nicht. Blogger genießen eine hohe Glaubwürdigkeit. Journalisten nicht (immer). Nun scheren wir alles hübsch über einen Kamm und landen genau dort: die Blogger und die Journalisten. Das setzt schon mal voraus, dass Blogger sich als Blogger verstehen. Man sieht sich als Teil einer Community, nein: DER Community. Und dann regt man sich gemeinsam auf über die langsamen Printmedien, die grauen Redakteure mit ihren veralteten Ansichten von Nachricht, Reportage, Meldung und Meinung. Die also, die angesichts der Amateur-Konkurrenz um ihren Berufsstand zittern.</p>
<p>Zurecht tun sie das, wenn es um Themen wie Verbraucherschutz, Rezensionen oder Meinungen geht – da punktet der Privat-Schreiber. Klar: Er ist eher selten von Anzeigenkunden abhängig, hat keine Schmerzen, seine Meinung klipp und klar zu vertreten und verantwortet seinen Artikel nur vor sich selbst. Das können nicht alle Journalisten von sich behaupten. Leider.</p>
<p>Blogger können eben impulsiv sein, sie dürfen sich an jeder Stelle aufregen, nicht nur in Kommentar oder Glosse. Und genau da sitzt der Schwachpunkt, wenn es um Nachrichten und Fakten geht. Eher selten liest man in Blogs (dieser nicht ausgeschlossen), dass die Gegenseite befragt wurde. Eine Grundregel des seriösen Journalismus: Wenn Dieter sagt, Hans hätte seinen Apfel geklaut, frag Hans, was er dazu sagt. Wenn du das getan hast, darfst du schreiben. Und wenn es nur &#8220;Hans stand für ein Gespräch nicht zur Verfügung&#8221; ist. Er hatte seine Chance. Ach ja: Indirekte Rede nicht vergessen, auch dann, wenn du der einen Seite eher zugetan bist als der anderen. Du zählst nicht. Du berichtest nur. Da fängt das Handwerk erst an.</p>
<p>Diese Fairness geht im schnellen Netz ebenso schnell unter. Es ist einfach, seine Meinung zu schreiben, wenn man gerade eine parat hat. Umso schwieriger ist es, die vermeintlich Bösen zu Wort kommen zu lassen und sich mit ihnen ebenso auseinanderzusetzen wie mit den vermeintlich Guten. Nicht wenige &#8220;gute Geschichten&#8221; erweisen sich nach der Recherche als sterbenslangweilig, wenn der Konflikt plötzlich gar keiner mehr ist. Warum also nachfragen?</p>
<p>Da schreibt ein Blogbetreiber im Kommentarfeld eines weiteren Blogs, er wolle sich nicht an &#8220;irgendwelche journalistischen Grundsätze&#8221; halten. Darum würde er ja bloggen. Also: Entweder journalistisch arbeiten oder bloggen. Wie sollen nach diesem Schema Blogger Journalisten ersetzen? Durch Schnelligkeit? Weil sie authentisch sind? Gehört nicht ein wenig mehr dazu? Vielleicht das: Im selben Kommentar schimpft der gute Mann über &#8220;Foto-Urheberrechtsquatsch&#8221;. Gutes Stichwort.</p>
<p>Abmahnungen sind ein großes Thema in der Blog-Community (und außerhalb. Nicht alle wollen sich noch dazuzählen). Schmerzhaft musste mancher lernen, dass er ein Impressum braucht. Und aktuell auch, dass die großen Bild- und Textagenturen keinen Spaß verstehen, wenn man ihre Bilder und Texte klaut. Es gibt genügend Amateur-Publizisten da draußen, denen nicht bewusst ist, dass es nicht reicht, ein kleines (dpa) als Quelle anzugeben. Da lässt sich also die eine oder andere Mark reinholen, die den Agenturen in Krisenzeiten fehlt. Gut, sagt man sich: Geld mit Nachrichten verdienen? Veraltetes System! Mag wohl sein. Aber wer berichtet von der Front, wenn die Agenturen keine Mitarbeiter mehr bezahlen können? Blogger? Und wenn ja: Wer hat&#8217;s geschrieben? Der US-Soldat? Der Bundeswehrsoldat? Der Afghane, dessen Familie gerade bei einem Selbstmordattentat ums Leben kam? Oder der, dessen Familie bei einem US-Raketenangriff starb? Die Berichte würden wohl erstaunlich unterschiedlich ausfallen. Zurück zum Recht.</p>
<p>An mangelnder Kenntnis der doch recht umfangreichen Presse- und Urhebergesetze kann man schnell scheitern. So wunderte sich ein Nachwuchs-PR-Blogger über einen Fall zur Trennung von Redaktion und Werbung der in einem anderen Blog nach hinten losging. Wie die sich das denn vorstellen würden. Da müsste ja jeder bezahlte Inhalt gekennzeichnet werden. Unrealistisch, findet er. Tja. Genau da schließt sich der Kreis.</p>
<p>Denn wenn die Recherche bei Google aufhört, fällt man schnell auf PR-Meldungen rein, stößt nicht nur auf Fakten, sondern auch auf viel Dazugedichtetes, Erfundenes: Meinung eben. Oder klickt auf bezahlten Inhalt, den man für unabhängig hält. Da geht sie hin, die Glaubwürdigkeit, wenn eben nicht ANZEIGE drüber steht. &#8220;Aber ich blog doch nur&#8221;, würde oben erwähnter Nicht-Journalist jetzt sagen. Das ist wohl so. Das heißt: Du veröffentlichst deine redaktionellen Beiträge mit Hilfe einer Blog-Software und zählst dich zu einer Community, die das auch tut. Interessiert das deine Leser? Nein. Ähnlich wie Beiträge im Wikipedia genießt Bürger- oder Graswurzel-Journalismus eben eine hohe Glaubwürdigkeit, beruht aber eher selten auf Fakten oder greift auf verlässliche Quellen zurück. Das mag in einigen Fällen funktionieren – ist in neun von zehn aber eben nur Meinung des Schreibers. In diesem Falle: meine. Also nicht als Fakt zitieren, bitte.</p>
<p>Dass es Gesetze gibt, die Regeln zum Umgang mit Berichterstattung und Veröffentlichung definieren, dass es einen Pressecodex gibt und einen Presserat, der zumindest Rügen verteilt, ist gut und wichtig. Dass einige Blogger – und zunehmend auch Journalisten in &#8220;billigen&#8221; Formaten – sich diesen Regeln oft nicht verpflichtet fühlen, ist ein Widerspruch in sich. Denn die Regeln wurden für Leser gemacht, die ohne kaum noch zwischen objektiver und subjektiver Berichterstattung, zwischen Werbung und Redaktion unterscheiden können. Und ich meine mich zu erinnern, dass man in erster Linie für den Leser schreibt. Und fürs Ego natürlich. Aber nur ein ganz kleines bisschen.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys+http://www.konsumuffel.de/?p=208" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/19/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/&amp;title=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/19/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/&amp;title=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/19/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/&amp;t=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2009/05/19/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/&amp;t=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/05/19/blogger-sind-doof-journalisten-sowieso-und-indirekte-rede-ist-fur-pussys/&amp;title=Blogger+sind+doof%2C+Journalisten+sowieso+und+indirekte+Rede+ist+f%C3%BCr+Pussys" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Amoklauf multimedial: Das Ausschlachten nach dem Abschlachten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 23:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein multimediales Fest der Sinne: Amoklauf an deutscher Schule. Schon als die Eilmeldung über Spiegel Online tickerte, war eigentlich klar, nach welchem Schema die Geschichte nun weiterläuft: Wer hat die ersten Bilder, wer kriegt die traurigsten Augenzeugen, wann taucht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein multimediales Fest der Sinne: Amoklauf an deutscher Schule. Schon als die Eilmeldung über Spiegel Online tickerte, war eigentlich klar, nach welchem Schema die Geschichte nun weiterläuft: Wer hat die ersten Bilder, wer kriegt die traurigsten Augenzeugen, wann taucht die Ankündigung der Tat im Internet auf, was hat der Junge sonst noch auf dem Kerbholz? Und natürlich: Wen machen wir verantwortlich, wenn der Verantwortliche nicht greifbar ist?</p>
<p>Und wieder kotzt sie einen aus allen Richtungen an: eine schier unglaubliche Scheinheiligkeit auf der Suche nach Schuldigen. Der Feind heißt natürlich auch wieder &#8220;Killerspiel&#8221;, Horrorfilme finden Erwähnung, Medikamente auch. Die Vorankündigung via Chat ist leider eine Ente, kein martialisches YouTube-Video zu finden. Nur die Info, dass der Vater des Täters Sportschütze ist, rund 15 Knarren besitzt und eine davon unbeaufsichtigt zur Tatwaffe werden ließ. Irgendwo ist noch ein Politiker zu hören, der behauptet, schärfere Waffengesetze könnten keine Verstöße verhindern. Übrigens der gleiche Politiker, der mit Trojanern Terroranschläge verhindern will.</p>
<p>Und während BILD schockiert (&#8220;Beängstigend, diese Parallelen&#8221;) die Ähnlichkeiten zu den Amokläufen in Littleton und Erfurt feststellt (&#8220;VOR ALLEM ABER: Wie Tim K. war auch Steinhäuser <em>(Anm: Amokläufer von Erfurt)</em> vernarrt in Horror-Videos und brutale Killerspiele!&#8221;), geht hoffentlich auch dem letzten Deppen ein Licht auf, woher die Blaupausen für lebensmüde Kamikaze-Schüler kommen. &#8220;Alle News! Alle Infos! Alle Videos!&#8221; und &#8220;Der Ablauf als Flash-Grafik (Jetzt mit Video)&#8221; sind auf BILD.de zu sehen, schmucke Fadenkreuze entschädigen für die fehlende YouTube-Beichte des Täters. Stern.de veröffentlicht noch am Abend des Amoklaufs eine Chronologie, Spiegel Online kriegt noch die gnädigste Kurve und beschreibt, wie Twitter in diesem Fall mal keine vernünftige Quelle war.</p>
<p>Was ist also der Auslöser, nach dem Familienministerin Ursula von der Leyen auf BILD.de fragt? Zwei Stunden Counterstrike zu viel? Oder vielleicht doch die Gewissheit, dass der Ruhige, Gedemütigte für einen möglichst blutigen Rachefeldzug posthum auf jeden Fall mit dem belohnt wird, was er zu Lebzeiten wohl vermisst hat: maximale Aufmerksamkeit. Jetzt mit Video.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten+http://www.konsumuffel.de/?p=113" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2009/03/14/amoklauf-multimedial-das-ausschlachten-nach-dem-abschlachten/&amp;title=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/03/14/amoklauf-multimedial-das-ausschlachten-nach-dem-abschlachten/&amp;title=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2009/03/14/amoklauf-multimedial-das-ausschlachten-nach-dem-abschlachten/&amp;t=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2009/03/14/amoklauf-multimedial-das-ausschlachten-nach-dem-abschlachten/&amp;t=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2009/03/14/amoklauf-multimedial-das-ausschlachten-nach-dem-abschlachten/&amp;title=Amoklauf+multimedial%3A+Das+Ausschlachten+nach+dem+Abschlachten" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Crash-Test-Programm sucht fitte Leichen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztens bei arte mit halbem Auge so eine Dokumentation über die Geschichte des Autos gesehen und bei der Gelegenheit einen der vielschichtigsten Kommentare aus dem Off gehört: &#8220;Die Crash-Test-Programme mit Leichen waren sehr kurzlebig.&#8221; Na immerhin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens bei arte mit halbem Auge so eine Dokumentation über die Geschichte des Autos gesehen und bei der Gelegenheit einen der vielschichtigsten Kommentare aus dem Off gehört: &#8220;Die Crash-Test-Programme mit Leichen waren sehr kurzlebig.&#8221;</p>
<p>Na immerhin.</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen+http://www.konsumuffel.de/?p=70" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2008/11/17/crash-test-programm-sucht-fitte-leichen/&amp;title=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2008/11/17/crash-test-programm-sucht-fitte-leichen/&amp;title=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2008/11/17/crash-test-programm-sucht-fitte-leichen/&amp;t=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2008/11/17/crash-test-programm-sucht-fitte-leichen/&amp;t=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2008/11/17/crash-test-programm-sucht-fitte-leichen/&amp;title=Crash-Test-Programm+sucht+fitte+Leichen" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>SEO für Süddeutsche oder: Warum Titel Titten brauchen</title>
		<link>http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung, also im Original &#8220;Search Engine Optimizing oder mal kurz: SEO ist &#8220;journalistische Wettbewerbsverzerrung&#8221;, findet Sueddeutsche.de-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs und erzählt&#8217;s gleich der Horizont. Und während die ersten Zeilen dieses Eintrags bei Google schon um drei begehrte Suchbegriffe feilschen, pennt Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Suchmaschinenoptimierung, also im Original &#8220;Search Engine Optimizing oder mal kurz: SEO ist &#8220;journalistische Wettbewerbsverzerrung&#8221;, findet <a href="http://www.sueddeutsche.de" title="Sueddeutsche.de" target="_blank">Sueddeutsche.de</a>-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/show.php?id=76891" title="horizont.net" target="_blank">und erzählt&#8217;s gleich der Horizont</a>. Und während die ersten Zeilen dieses Eintrags bei Google schon um drei begehrte Suchbegriffe feilschen, pennt Herr Jakobs wahrscheinlich noch immer in seiner Print-Welt, die nebenbei eine Online-Fassung beschäftigt.</p>
<p>&#8220;Konventionen über statthafte und unstatthafte Maßnahmen&#8221; fordert der Spezialist und zeigt erneut, dass Journalisten in hohen Ämtern noch lange nicht von jedem Teil der Welt Ahnung haben müssen. <a href="http://www.welt.de/" title="welt.de" target="_blank">Die Welt</a> nämlich wird als Beispiel herangezogen, eine Online-Ausgabe, die sich durchaus sehen lassen kann und sich nicht zuletzt dadurch auch die Hochachtung der Suchmaschinen verdient hat: Welt-Artikel zu allen möglichen Themen finden wir ziemlich oft in der News-Suche von Google &amp; Co. und das macht Jakobs offensichtlich Angst. Und wo Angst ist, da finden sich auch Verschwörungstheorien: &#8220;exzessive SEO!&#8221; Mit Verlaub: Was für ein Quatsch. Was ist unstatthaft, was ist manipulativ? Welt? Stern? Spiegel. Wohl kaum. Und wenn doch: warum?</p>
<p>In seinem Posten als Chefredakteur sollte der Journalist Jakobs wohl den Wortlaut kapiert haben: &#8220;Suchmaschinenoptimierung&#8221; bedeutet nicht &#8220;Manipulation&#8221; sondern die Umsetzung der Richtlinien, die ein Laden wie Google dem gut recherchierenden Redakteur mit auf den Weg gibt, der sich wirklich dafür interessiert. Diese Richtlinien muss man nicht befolgen. Man muss sich aber ja auch nicht wundern, wenn die eigene Zeitung zu kurz kommt in den Suchergebnissen. Denn eine Website &#8211; auch eine journalistisch bewanderte &#8211; wird nur dann gefunden, wenn Suchmaschinen sie lesen können. Mal so für Doofe zusammengefasst.</p>
<p>Die Sache ist einfach. Bastel ein Angebot mit interessantem Inhalt. Bereite den Inhalt übersichtlich auf. Und nicht zuletzt: Wisse, wonach man sucht, wenn man dich finden soll und beherrsche die Semantik. Kurz : Ein Artikel über Dieter Bohlen wird nicht gefunden, wenn ich ihn in Titel, Überschrift und  Fließtext nur &#8220;das Genie&#8221; oder wahlweise auch &#8220;die dumme Nuss&#8221; nenne. SEO ist nämlich gar nicht so zauberhaft, wie Jakobs und andere Print-Kollegen vermuten mögen. SEO hat eigentlich sogar fast ausschließlich mit der Fähigkeit zu tun, einen Text znächst mal ansprechend und schlüssig in der Überschrift zusammenzufassen. Und das kann man von einem gestandenen Redakteur wohl erwarten.</p>
<p>Gut: Es gibt da noch die eine oder andere technische Finesse, die Herr Jakobs nicht selbstständig umsetzen kann. Zum Beispiel, die gut verschlagworteten Überschriften in die URL zu übernehmen, wie es diese Seite zum Beispiel tut, die Welt auch, die Süddeutsche aber schon mal nicht.  Die FAZ, so schreibt Horizont, würde sogar damit experimentieren, ganze Themencluster zu positionieren. Boah. Das kennen wir aus Blogsystemen wie WordPress bislang unter dem Titel &#8220;Tags&#8221;.</p>
<p>Wir sehen also: Herr Jakobs von der Süddeutschen hat die Sache nicht ganz verstanden. Um es verständlicher zu machen: Die Headlines bei Google-News sind so ähnlich wie eine Titelseite. Sind keine Titten drauf, müssen sie auf andere Art gut sein. Meinen Sie, das kriegen Sie in Ihrer Position hin? Wenn nicht, wenden Sie sich an eine Agentur, die sich mit der Thematik auskennt. Dann erkläre ich Ihnen auch, warum es total nett von mir war, den Link zu Ihrer Seite nicht mir dem Attribut &#8220;nofollow&#8221; zu versehen&#8230;</p>
<p align="right"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen+http://www.konsumuffel.de/?p=54" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/&amp;title=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-delicious.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://digg.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/&amp;title=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen" title="Post to Digg"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-digg.png" alt="Post to Digg" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/&amp;t=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/&amp;t=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace.png" alt="Post to MySpace" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://www.konsumuffel.de/2008/06/12/seo-fur-suddeutsche-oder-warum-titel-titten-brauchen/&amp;title=SEO+f%C3%BCr+S%C3%BCddeutsche+oder%3A+Warum+Titel+Titten+brauchen" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://www.konsumuffel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-su.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p>]]></content:encoded>
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